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Macht und Ohnmacht – Missbrauch in der Psychotherapie
Leitung:
Über die Leitungsperson(en):
Man kann an diesem Seminar auch teilnehmen, ohne das vorangegangene Theorieseminar zu diesem Thema besucht zu haben, man bekommt dann einen Artikel zur Einarbeitung in das Thema zugesandt.
Dieses Seminar (mit seinem Selbsterfahrungs- und Supervisions-Teil) soll den TeilnehmerInnen die Möglichkeit bieten,
➢ so wohl zur Reflexion der eigenen „blinden Flecken“ und Inkongruenzen, die sie in der Arbeit als TherapeutInnen zu Kollusionen, Identifikationen und missbräuchlichen Handlungen führen könnten,
➢ als auch zum Bewusstwerden der eigenen Anteile, die sie als KlientInnen bzw. KandidatInnen gefährden, selbst missbraucht zu werden.
➢ Ein weiterer Schwerpunkt wird das Spüren und Wahrnehmen von bedeutungsvollen „Signalen“ in der therapeutischen Beziehung sein, die als „Alarm-Glocke“ und Prävention für Missbrauch dienen könnten.
Anhand von Fallberichten, Rollenspielen und eigenen Erfahrungen sollen jene eigene Problembereiche, Risiken und Gefahren erarbeitet werden, welche der psychotherapeutischen Beziehung schaden bzw. sie zum Scheitern bringen könnten.
Wir möchten den TeilnehmerInnen einen Raum bieten, um sich ohne „Scham“, in der Rolle sowohl als TherapeutInnen als auch als KlientInnen, mit dieser komplexen und tabuisierten Problematik offen auseinander zu setzen.
