Arbeitsgruppen

Die interaktiven Arbeitsgruppen der VRP widmen sich der praxisorientierten Weiterentwicklung und Förderung spezifischer Themenschwerpunkte auf Basis wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse und der Entwicklung neuer Beratungs- und Weiterbildungskonzepte. Die unterschiedlichen Teams beschäftigen sich je nach Arbeitsgruppe vor allem mit dem Theorie-Praxis-Transfer und setzen sich aus praktizierenden Psychotherapeut*innen, Lehrtherapeut*innen, Ausbildungskandidat*innen sowie an Forschung und Entwicklung interessierten Kolleg*innen zusammen.

Die Arbeitsgruppen der VRP führen auch zielgruppenorientierte und –spezifische Seminare auf Vereinbarung durch: speziell im pädagogischen und medizinischen Bereich sowie im Wirtschafts- und Sozialbereich werden "maßgeschneiderte" Seminare in Zusammenarbeit und gemeinsamer Planung mit den Zielgruppen veranstaltet (z. B. Supervision, Coaching, Institutionenberatung). Das Angebot umfasst auch spezielle Themen, die aus einem vertieften personzentrierten Denken entwickelt wurden (z. B. verständliche Informationsvermittlung, Führungsstilfragen usw.). Anfragen richten Sie bitte an die jeweiligen Arbeitsgruppen oder an office@vrp.at.

Die Praktiker*innen der VRP sind in die offizielle Liste des Bundesministeriums für Gesundheit eingetragene Psychotherapeut*innen und bieten personzentrierte Einzel- und Gruppentherapie an. Weiters werden Supervision und Coaching angeboten.

Personzentrierte Beratung älterer Menschen und deren Angehöriger

Dieses Angebot wendet sich an Personen, die im Bereich der Arbeit mit älteren Menschen oder deren Angehörigen tätig sind, eine entsprechende Vorbildung in diesem Bereich aufweisen können oder sich in diesem Bereich weiterbilden möchten.

Qualifikationsziele

Im Besonderen werden folgende Kompetenzen angestrebt:

  • Kompetenz zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des älteren Menschen.
  • Erwerb bzw. Erweiterung der Beratungskompetenz für ältere Menschen und das erweiterte Systemumfeld, vor allem Weiterentwicklung der Empathie, Präsenz und Beziehungsfähigkeit.
  • Auseinandersetzung mit der Berufsrolle und dem Handeln im Umgang mit älteren Klienten.
  • Förderung der Vernetzung mit anderen Berufsgruppen, die bei der Betreuung von älteren Menschen Bedeutung haben.

Beginn und Dauer

Die gesamte Dauer der Weiterbildung beträgt mindestens zwei Jahre. Der Beginn mit mindestens 8 Teilnehmer*innen kann insbesondere in Rahmen eines individuell angepassten Konzepts (z. B. für Institutionen und spezifische Gruppen) bedarfsorientierten angeboten werden.

Ansprechperson und weiterführende Informationen

Antonia Croy
croy@vrp.at

Personzentrierte Beratung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen und deren Angehörigen

Dieses Angebot wendet sich an Personen, die im Bereich der Arbeit mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder deren Angehörigen tätig sind, eine entsprechende Vorbildung in diesem Bereich aufweisen können, oder sich in diesem Bereich weiterbilden möchten.

Qualifikationsziele

Im Besonderen werden folgende Kompetenzen angestrebt:

  • Kompetenz zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des behinderten Menschen.
  • Erwerb bzw. Erweiterung der Beratungskompetenz für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und das erweiterte Systemumfeld, vor allem Weiterentwicklung der Empathie, Präsenz und Beziehungsfähigkeit.
  • Auseinandersetzung mit der Berufsrolle und dem Handeln im Umgang mit behinderten Klient*innen.
  • Förderung der Vernetzung mit anderen Berufsgruppen, die bei der Betreuung von behinderten Menschen Bedeutung haben.

Beginn und Dauer

Die gesamte Dauer der Weiterbildung beträgt mindestens zwei Jahre. Der Beginn mit mindestens 8 Teilnehmer*innen kann insbesondere in Rahmen eines individuell angepassten Konzepts (z. B. für Institutionen und spezifische Gruppen) bedarfsorientierten angeboten werden.

Ansprechperson und weiterführende Informationen

Antonia Croy
croy@vrp.at

Personzentrierte Beratung von Kindern und Jugendlichen und deren Angehörigen

Dieses Angebot wendet sich an Personen, die im Bereich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder deren Angehörigen tätig sind, eine entsprechende Vorbildung in diesem Bereich aufweisen können oder sich in diesem Bereich weiterbilden möchten.

Beginn und Dauer

Die gesamte Dauer der Weiterbildung beträgt mindestens zwei Jahre. Der Beginn mit mindestens 8 Teilnehmer*innen kann insbesondere in Rahmen eines individuell angepassten Konzepts (z. B. für Institutionen und spezifische Gruppen) bedarfsorientierten angeboten werden.

Ansprechperson und weiterführende Informationen

Antonia Croy
croy@vrp.at

Personzentrierte Pädagogik

Pädagog*innen aller Fachbereiche der Pädagogik stehen vor der besonderen Herausforderung die ihnen anvertrauten Menschen auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten. Egal ob als Kindergartenpädagog*in oder Lehrer*in, Sonder- und Heilpädagog*in oder Erwachsenenbildner*in, immer ist die eigene Person und ihre jeweilige Beziehung zu ihren Klient*innen das zentrale Mittel zur Erfüllung des pädagogischen Auftrags. Personzentrierte Pädagogik – Beziehung im Fokus, setzt genau an dieser Stelle an und entwickelt mit Pädagog*innen Strategien zur förderlichen Beziehungsgestaltung in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich.

In unserem Verständnis von Personzentrierter Pädagogik ist der Fokus auf die Qualität der Beziehungen innerhalb eines Bildungssystems ausschlaggebend für die förderliche Entwicklung jeder/s einzelnen Teilhaber*in an diesem System. Daraus folgt, dass Personzentrierte Pädagogik ihre Konzepte nicht nur auf die Lernende bzw. den Lernenden anwendet, sondern sich wesentlich um die Verbesserung der Arbeitszufriedenheit der Pädagog*innen bemüht.

Team

Ing. Karl Eigel
Mag.a Margit Finger-Ossinger, MSc.
Nikolas Hochstöger, Bakk. Phil.
Mag.a Sabine Hofer-Freundorfer
Mag.a Olivia Sövegjarto-Höchstöger

Nähere Informationen und Möglichkeiten zur Erstellung Ihres bedarfsorientierten Konzeptes finden Sie in unserem Folder (PDF) oder Sie wenden sich direkt per E-Mail an uns.

Prä-Therapie und personzentrierte Kontaktarbeit

Prä-Therapie kann in der Arbeit mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen, mit dementiell erkrankten Menschen und mit Menschen mit schweren, psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt werden. Sie kann sowohl im intensiven Einzelbetreuungskontakt angewendet werden als auch als Kurzintervention im Betreuungsalltag sehr hilfreich sein. Wie jede Form des personzentrierten Arbeitens erfordert sie die Bereitschaft, sich kontinuierlich und reflexiv mit sich selbst auseinanderzusetzen und bereichert den Berufsalltag durch die Möglichkeit, seinen Klient*innen tieferes Verstehen anbieten zu können und echte Begegnung zu ermöglichen.

Die Arbeit mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen erfordert spezielles Feingefühl und die Fähigkeit, sich in die Welt der Klient*innen hineinzuversetzen, um diese verstehen zu können und Begegnung zu ermöglichen. Oft geraten Bezugspersonen in die Situation, dass ihre Kontakt- und Beziehungsangebote von den Klient*innen nicht wahrgenommen werden oder nicht angenommen werden können. Ein Grund dafür kann in den geistigen, körperlichen oder psychischen Funktions- oder Sinnesbeeinträchtigungen der Klient*innen liegen, aber auch darin, dass sich das Angebot nicht nah genug an der Erfahrungs- und Gefühlswelt der Klient*innen orientiert.

Team

Croy Antonia (Leitung)
Mag.a Sabine Hofer-Freundorfer
Christa Ettel

Nähere Informationen und Möglichkeiten zur Erstellung Ihres bedarfsorientierten Konzeptes finden Sie in unserem Folder (PDF) oder Sie wenden sich direkt per E-Mail an uns.

Arbeitsgruppe "Trauer-Räume"

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, trauernde Menschen in Krisenzeiten, wie der aktuellen Corona-Krise, mit Wertschätzung und Empathie auf ihrem Trauerweg zu begleiten und zu unterstützen. Unser Angebot richtet sich an all jene, die aktuell nahe Personen verloren haben und nach Wegen suchen, ihren Trauerprozess zu gestalten. Mit Hilfe der/des Berater*in die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu verstehen und einen Umgang mit der eigenen Trauer zu finden, macht die individuelle Handlungskompetenz für die trauernde Person erfahrbar und stärkt diese. Wir bieten aktuell kostenlose Trauerbegleitung (1-3 Stunden) für Hinterbliebene an und helfen bei der Entwicklung von individualisierten, alternativen Trauerritualen. Gemeinsam mit den Trauernden suchen und finden wir entlastende Trauer-Räume, in denen es möglich werden kann, sich den eigenen Gefühlen anzunähern.

Über unser Angebot der kostenlosen Trauerbegleitung hinaus, versteht sich die AG "Trauer-Räume" als Disskusions-Forum für theoretische und praktische Auseinandersetzung mit Trauerkonzepten und -themen und entwickelt Konzepte für Trauer in unterschiedlichen gesellschaftsrelevanten Kontexten (z.B. Trauer am Arbeitsplatz).

Team

Nikolas Hochstöger, Bakk. phil.
Bettina Kölbis
Susanne Kratky
Mag.a Petra Lichtenberger (Leitung)
Mag.a Niki Papadopoulou-Miklau
Ing. Thomas Sonnenberg
Mag.a Dr.in Helena M. Topaloglou

Nähere Informationen und Möglichkeiten zur Erstellung Ihres bedarfsorientierten Konzeptes finden Sie in unserem Folder (PDF) oder Sie wenden sich direkt per E-Mail an uns.